Am Muldestau nahe Döbeln fanden am vergangenen Wochenende die Landesmeisterschaften Sachsen/Thüringen im Kanurennsport statt. Der WSV Rosenthal e.V. nahm als einziger Thüringer Verein an der Veranstaltung mit weiteren 16 Vereinen aus dem großen sächsischen Verband teil.

Alle Rosenthaler Sportler konnten sich am Samstag für mindestens eine Endlaufteilnahme qualifizieren. Malte Schliwa und Paul Höppner verpassten zwar die Endläufe im K1 und K2. Sie zogen jedoch mit Sportlern aus Flöha und Dresden in den K4-Endlauf ein und belegten dort einen achtbaren siebten Platz. Die gleiche Platzierung erreichte Nelly Hoffmann im K4 gemeinsam mit Sportlern aus Dresden. Lilly Heinßmann verpasste nach Wiederholung Ihres Vorlaufes unglücklich die bereits sicher geglaubte Zwischenlaufteilnahme um nur einen Platz. Im Endlauf K4 belegte sie mit Sportlerinnen aus Mittweida einen achtbaren vierten Platz. Vanessa Auerbach gewann in der weiblichen Jugend im K1 die Bronze-Medaille. Gemeinsam mit Luca Hoffmann gewann sie nochmals Bronze im K4 mit Sportlerinnen aus Gehringswalde und Dresden.

Das größte Pensum hatte Robin Geinitz zu absolvieren. Zwar sparte er sich durch einen mutigen Vorlaufsieg einen Zwischenlauf und zog direkt in den Endlauf des K1 ein, doch qualifizierte er sich mit Sportlern aus Döbeln und Dresden auch für die Endläufe des K2 und K4 (Platz 7 und Platz 6). In einem hart umkämpften K1-Endlauf belegte Robin in seiner Altersklasse Platz 3 und qualifizierte sich somit für den Start im Pokalfinale der B-Schüler aller Altersklassen; eines der letzten Rennen des langen Wettkampfwochenendes. Hier konnte Robin sich noch einmal steigern und steht nun als zweitbester B-Schüler der Bundesländer Sachsen und Thüringen in den Ergebnislisten.

Besonders hervorzuheben bleibt der gute Teamgeist der Rosenthaler Sportler. Trotz teils widriger Wetterverhältnisse können alle Teilnehmer auf ein erlebnisreiches Wochenende zurückblicken. Und auch für die Betreuer bleibt diese Landesmeisterschaft in guter Erinnerung. Die Rosenthaler Mannschaft zeichnet sich durch Umsicht, Fairness und Hilfsbereitschaft aus. Dies ist eine wichtige Grundlage für die kommenden überregionalen Wettkämpfe in Wusterwitz, Hof und Gmünden.